Der Tag der alles änderte

Ich hatte einfach keine Lust mehr, ich hatte Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und vor allem keinen Bock mehr auf diesen ganzen Mist: meinen Chef, dumm schwätzende Kollegen, 45 Minuten Anfahrtsweg zur Arbeit, ich hatte die Nase gestrichen voll!

Auf der anderen Seite war der Job hoch angesehen, brachte gutes Geld, Reisen um die ganze Welt und durchaus interessante Themen. Außerdem musste ich eine Familie mit zwei kleinen Kindern ernähren. All das ließ mich an dem Job festhalten. Doch der Preis war hoch.

Ich wusste sehr wohl, wenn ich jetzt mit 43 Jahren nicht den Mut aufbringen würde, das Ruder herum zu reißen, als Auslandskorrespondent nach Australien zu gehen, dann würde ich das erfüllende und abenteuerliche Leben, dessen Ruf ich laut und tief in und aus mir heraus hörte, nie leben.
Aber all das aufgeben und loslassen, von dem ich meinte, es unverzichtbar zu benötigen? Sicherheit, ein großes Haus, Freunde, Familie, Fußball!

Letztlich entschied ich mich für das Loslassen. An diesem Tag im Sommer 1999 änderte sich alles. Seit 17 Jahren lebe ich in Sydney, bin australischer Staatsbürger und habe viel von dem erreicht, von dem ich träumte. Dafür aber musste ich einfach altes und bekanntes loslassen.

Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder erlebt, wie schwer es Menschen fällt Dinge loszulassen und wie erleichtert (im wahrsten Sinne des Wortes!) Sie sind, wenn sie loslassen, sich befreien.
Die Erkenntnis, dass du am Ende deines Lebens nicht das bereust, was du getan hast, sondern das, was du nicht getan hast, ist unstrittig.

Das Loslassen betrifft vor allem zwei Seiten. Zum einen die vermeintlich positiven, wie Einkommen,  Sicherheit, Status, Beziehungen usw., um dann zu entschieden, welche WIRKLICH und wirklich JETZT notwendig sind.
Zum anderen – und das ist vermutlich schwerwiegender – das Loslassen negativer Seiten, Glaubenssätze, Storys die wir uns immer wieder erzählen wie z.B. nicht (gut) genug zu sein, etwas nicht zu können oder zu verdienen, etwas tun oder leisten zu müssen.
Das Festhalten an solchen Dingen kann im Extremfall tödlich sein.

So wie bei den Feuerwehrleuten bei einem Waldbrand, die plötzlich von drei Seiten vom Feuer umzingelt waren und nicht schnell genug zur rettenden vierten Seite durchkamen, weil sie ihr schweres (und teures) Gerät nicht loslassen wollten. Dadurch waren sie zu langsam und am Ende tot. Statt sich zu befreien von dem Ballast, schleppten sie ihn bis zum bitteren Ende mit.

Aus genau diesem Grunde erzähle ich Dir diese Geschichte. Damit Du nicht den gleichen fatalen Fehler machst.

Auch wenn wir wissen, dass wir eigentlich loslassen müssten, so fällt es doch oft unendlich schwer, es auch zu TUN. Und so verläuft unser Leben in stetig gleichen Bahnen, auf denen wir immer mehr Ballast mit herum schleppen, der uns mehr und mehr erdrückt.

Doch das muss nicht sein. Loslassen ist ein Prozess den man lernen kann.

Am nächsten Donnerstag beginnt ein sechsmonatiges Gruppencoaching, in dem ich Dir in 13 Trainingseinheiten genau zeige, wie auch Du alles Belastende und Unsinnige in Dir und um Dich herum loslässt, um mit mehr Leichtigkeit und Freude durchs Leben zu gleiten. Getreu diesem Motto:

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Der Normalpreis für ein sechsmonatiges Coachingprogramm mit mir persönlich beträgt 1697 €. Bis Donnerstag bekommst Du es zum Spezialpreis von nur 297 €. Hier kannst Du Dich direkt anmelden.

Wenn du Fragen zum Programm hast, einfach hier unten im Blog hinterlassen oder an service [@) gedankendoping.de schreiben.

Ich freue mich wenn Du am Donnerstag dabei sein kannst.

Love + Hugs
Eugen

P.S. Reich ist nicht wer viel hat sondern wer wenig braucht… reich ist, wer leicht reist… reich ist, wer über seine Zeit bestimmt…

18 Gedanken zu “Der Tag der alles änderte

  1. Guten Morgen, lieber Eugen,
    Vielen Dank für deine nochmalige E-mail die mich doch dazu bewegt hat mich aufzuraffen um endlich mal was zu bewegen. vor allem das Thema “loslassen” wäre für mich glaub ich in sooo viel Themenbereichen sehr wichtig, weiß aber nicht wie. Deshalb habe ich mich doch entschieden mich noch so kurz vor Schluss anzumelden für das Coaching. Bin sehr gespannt. Bin auch totale Anfängerin was das anbelangt. Also dann bis morgen.
    Liebe Grüße Brigitte

  2. Hallo Eugen,
    eine ganz ganz persönliche Frage mit der Bitte um eine ganz ganz Ehrliche Antwort.
    Damals hattest Du die Schn…. voll vom System Deutschland,richtig?? Du hattest die Möglichkeit als Auslandkorespontent nach Australien zu gehen( Loslassen von Deutschland) , angekommen mit einem Einkommen und einer gewissen Sicherheit.
    Mal ganz ganz Ehrlich, hättest Du diesen Schritt mit der gesamten Familie getan wenn Du gewusst hättest ich Lande in einem Land welches ich toll finde-habe noch keine Einkünfte- mein Konto sagt es reicht naja wenns gut klappt 4 Wochen??????
    Ich habe mit meiner Frau auch vor dieses Vorgeschriebene Trottsystem loszulassen- da ist dann wieder die Stimme- na Du und womit wirst Du angekommen in einem Neuen Leben den Lebensunterhalt verdienen, was willst Du machen mal abgesehen von Rücklagen für die nächste Zeit. Echt frustrierend .
    Hättest Du es damals auch getan mit ganz ganz anderen Vorausetzungen?
    Oder noch besser gefragt. Würdest Du es heute in der Mitte des Lebens nochmal tun ohne diese damals vorhandenen Vorrausetzungen??

    In voller Demut und Respekt
    Andreas

    • Hallo Andreas,

      klare Frage, klare Antwort:
      Mit Geld für nur vier Wochen hätten wir (denn meine Frau Barbara hat selbstverständlich zusammen mit mir entschieden) den Schritt mit zwei kleinen Kindern sicherlich NICHT gemacht. Ich habe damals einen Dreijahresvertrag ausgehandelt, der uns für diese drei Jahre mehr oder weniger absicherte. Arbeiten musste ich für die Garantiesumme natürlich dennoch und wäre mir etwas passiert, wäre auch kein Geld mehr gekommen…
      Der Punkt bestand und besteht daraus, die Voraussetzungen zu schaffen, dass man einen solchen Schritt machen kann. Womit ich zum zweiten Teil Deiner Frage komme: ja, ich würde auch heute diesen Schritt machen! Was nichts anderes bedeutet, als dass ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen würde, um mich (uns) aus einer Situation zu befreien, die langfristig in die Sackgasse führt.

      Ich wünsche Dir (euch) bei eurem Weg alles nur erdenklich Gute und würde mich freuen, wenn ich Dir im Coaching ein paar Türen öffnen könnte.

      Cheers
      Eugen

  3. Lieber Eugen,

    Wann wird das zeitlich immer stattfinden?
    Muss ich mit meinen Geschäfts- und Bürozeiten einteilen, dass ich Ruhe hab und auch teilnehmen kann.
    Würde mich freuen, wenn ich dabei sein kann.
    Weiters überlege ich die Rechnung in die Firma zu nehmen – wie wird das tituliert? Ich muss vorab entscheiden von welchem Konto bezahlt wird. Danke!

    Liebe Grüße aus Wien,

    Gabriele

    • Liebe Gabriele,
      geplant sind die Coachings am Abend um 20 Uhr, zwei Mal pro Monat. Wobei wir die Tage auch verändern, also nicht immer nur am Donnerstag, sondern auch an anderen Tagen. Das entscheiden wir gemeinsam. Das gilt auch für die Tageszeit. 20 Uhr ist zwar der häufigste Termin, aber es kann durchaus auch mal am Vormittag stattfinden. Auch hier entscheiden wir zusammen.
      Was die Rechnung angeht, bekommst Du selbstverständlich eine für Dein Business, da es sich ebenso selbstverständlich um geschäftlich relevante Ausgaben handelt, die wir entsprechend Deinen Erfordernissen formulieren können.
      Cheers
      Eugen

  4. Mal wieder eine tiefgründige Geschichte. Alles macht immer wieder einen anderen Sinn, wenn Du solch einfache Vergleiche bringst. Ja, wir schleppen sicherlich viel zu viel Ballst mit uns herum., das kann ich nur bestätigen. Aber wie werde ich ihn los?

    • Genau dafür gibt es ja das Trainingsprogramm Richard  Loslassen ist erlernbar, am Ende eine (durchaus tägliche) Übung. Dabei geht es nicht darum „perfekt“ zu sein (oder zu werden) sondern darum, zu erkennen WARUM wir an WAS festhalten, um dann entscheiden zu können, was wir davon brauchen und was wir (vielleicht schon sehr lange) endlich loslassen wollen. Gerade bei diesem Prozess ist die Hilfe eines erfahrenen „Reiseleiters“ (was mir besser gefällt als Coach) und einer Unterstützergruppe (unsere Trainingsgruppe) so wichtig und vor allem nützlich.
      Cheers
      Eugen

  5. In fast allen Punkten gebe ich Ihnen Recht.
    Sicherheit, ein grosses Haus und einen wichtigen Job loslassen, das sollte man natürlich schon- aber Familie?
    Schliesslich haben Sie die Verantwortung irgendwann einmal
    selbst gewählt. Partner, Kinder etc. seiner Freiheit zu opfern ist verantwortungslos, wie absurd ist das. Kinder haben ein Recht darauf, gut versorgt zu werden. Wer das nicht tut, sollte sich nicht als guten Menschen wähnen.
    Mit freundlichen Grüssen, Gabriele

  6. Hallo Eugen,
    Ich hoffe sehr, das es dir gut geht?

    Das Coaching was du anbietest, interessiert mich, da mein Thema immer noch das loslassen von alten Grschichten/Menschen ist. Und das Gefühl des Öfteren allein zu sein.Ist es ein Gruppencoaching?
    Love and hugs
    Bettina

    • Hallo Gabi,
      derzeit sind überhaupt keine Seminare geplant. Ich befinde mich ja im „Vorruhestand“ :-) Dieses Coaching ist also die einzige Möglichkeit in 2017 direkt mit mir zusammenzuarbeiten…
      Cheers
      Eugen

  7. Danke für diese sehr lehrreiche Story mit den Feuerwehrleuten Eugen. Es ist erstaunlich wie verbohrt wir manchmal sind und das Einleuchtende nicht sehen.
    LG
    Hans

    • Selbstverständlich… im Normalfall können die Teilnehmer sich das gesamte Training inclusive der Unterlagen und eines Inhaltsverzeichnisses alles innerhalb von 24 Stunden herunterladen oder direkt bei Edudip ansehen.

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