Warum Zeitmanagement nicht funktioniert und wie Du wirklich Zeit sparst…

Feueraffenfeier Tag 4. Heute geht es um die zweite elementare Ressource, von der Teilnehmer in Umfragen immer wieder sagen, dass sie davon zu wenig hätten: Zeit.
Um Geld – die erste wichtige Ressource, von der Menschen gerne mehr haben würden – ging es ja unter anderem gestern.

Dazu zunächst eine kleine Geschichte bzw. Analogie, die Du vielleicht kennst, die wir uns aber nicht oft genug bewusst machen sollten.

Warum Zeit immer knapper wird, das all überall gepriesene Zeitmanagement jedoch niemals funktionieren kann und natürlich wie Du wirklich Zeit sparst, erfährst Du hier.

Dazu gibt es eine kleine Geschichte, ein sehr erkenntnisreiches Video sowie natürlich ein paar Werkzeuge zum besseren Umgang mit der Zeit. Getreue dem Motto:

„Die Zeit ist zu kostbar, um sie mit falschen Dingen zu verschwenden.“

Heinz Rühmann

 

Die magische Bank

Stell Dir vor, Du hast ein Konto auf einer magischen Bank. Jeden Tag pünktlich um Mitternacht werden exakt 86.400 Euro auf diesem privaten Konto gutgeschrieben.

Allerdings gibt es zwei Regeln für dieses Geld

  1. Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird pünktlich um 23:59:59 Uhr unwiderruflich gelöscht. Tricks sind nicht erlaubt. Du kannst das Geld also nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen. Du kannst es nur ausgeben. (Hier schon mal der Hinweis, dass es etwas weitaus sinnbringenderes gibt als ausgeben. Wenn Du selbst forschen willst, was das ist, dann lies nicht weiter, denn am Ende sage ich es Dir…)
  2. Die magische Bank kann ihre Gutschriften ohne Vorwarnung beenden. Sie kann das Konto schließen und Du bekommst kein neues Konto mehr.

Die entscheidende Frage ist jetzt: Was würdest Du mit diesem Geld tun? Was würdest Du Dir alles kaufen? Nicht nur für Dich selbst, sondern auch für alle wichtigen Menschen in Deinem Leben? Oder auch für völlig fremde Menschen?

86.400 Euro täglich sind nun kein Taschengeld. Die immer wieder auszugeben, könnte nach ein paar Monaten oder Jahren (in einem Jahr sind es immerhin schon 31,5 Millionen) herausfordernd sein. Noch einen Porsche? Noch ein Haus? Es Ronaldo oder Özil nachmachen? (Siehe Spiegel-Titelstory diese Woche.) Aber egal wofür Du das Geld ausgeben würdest, so würdest Du doch immer versuchen „die Bank zu schlagen“ und bis 23:59:59 Uhr versuchen jeden Cent auszugeben, nicht wahr?

Nun, diese magische Bank existiert wirklich. Jeder hat solch ein persönliches Konto dort, wenn wir den Wert Euro durch den Wert Sekunde ersetzen… dann ist dieses „Spiel“ Realität. Und für so manchen eine brutale Realität.

Die magische Bank ist also die Zeit.

Jeden Tag um 0 Uhr erhalten wir 86.400 Sekunden Leben. Und was wir nicht ausgeben – besser: WAS WIR NICHT GELEBT HABEN – ist ein für alle Mal weg. Jeder Augenblick in unserem Leben ist einzigartig. Jeden Augenblick gibt es exakt nur EIN MAL. Jede Sekunde, die „ausgegeben“ wird, ist endgültig ausgegeben.

Das ist der große Unterschied zu Geld. Das kann jederzeit neu kreiert werden, teilweise aus Luft oder noch weniger – schau mal das Bankensystem an. Mit Zeit ist das nicht möglich.

Dieses Video hier ist eine andere Form des Konzeptes der Vergänglichkeit. Durchaus sehenswert, was über 7 Millionen Views zeigen…



Ich denke mit der magischen Bank und dem Jellybean-Video ist klar, wie wertvoll Zeit ist und das wir folgende Erkenntnis ebenso zentral wie unverhandelbar für jede Art von Erfolg – wie immer privat wie beruflich – gilt:

Der entscheidende Unterschied zwischen Misserfolg und Erfolg ist der zwischen Zeitverbrauch und Zeitinvestition

Das Zauberwort hier ist INVESTITION. Menschen, die ausgelaugt, energielos, unglücklich oder auch unentschlossen, gehetzt, genervt und verloren durch ihr Leben taumeln verbrauchen Zeit statt sie zu investieren.

Wie nun investiert man Zeit statt sie zu verbrauchen?
Natürlich helfen alle weiter unten kurz vorgestellten Werkzeuge bei dieser notwendigen Veränderung. Zwei Punkte möchte ich dennoch hervorheben.

  1. Zeitdiebe finden und ausschalten
  2. Sich für das wichtige nicht dringende entscheiden

Denn:

Es sind nicht unsere Fähigkeiten, die uns zu dem machen, was wir sind, sondern unsere Entscheidungen.

Damit genug der schlauen Sprüche, gehen wir ans Eingemachte. Beide Punkte verlangen letztlich das Loslassen alter teilweise SEHR hartnäckiger Angewohnheiten und das Etablieren neuen zuweilen gewöhnungsbedürftigen Verhaltens.

Folgende Werkzeuge helfen Dir dabei:

1. Der Königsweg ist das ZP-Prinzip, mein erfolgreichstes Programm für den Umgang mit Zeit. Der Leitsatz dieses 13-wöchigen Online-Video-Audio-Programms kommt von Stephen R. Covey, dem Autor des Buches „Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg“:

„Zeitmanagement ist ein unsinniges Wort. Zeit lässt sich nicht managen. Es geht darum uns selbst zu managen.“

Das ZP-Prinzip (ZP für Zeit und Produktivität) schafft die Grundlagen, hilft die Zeitdiebe zu finden und zu eliminieren sowie Prioritäten zu setzen und umzusetzen.
Zugang zum ZP-Prinzip findest Du hier.

2 Im 7.Himmel der Zeit, sind drei CDs die für eine fundiert Grundlage für den besseren Umgang mit Zeit sorgen. Hier geht es in den 7. Zeithimmel.

Bei Deinem neuen Umgang mit Zeit wünsche ich Dir viel Spaß und Erfolg!

Mit den besten Grüßen
Eugen Simon
Gründer Projekt Gedankendoping

P.S. Morgen geht es um einige eher außergewöhnliche Erfolgswerkzeuge von GEDANKENDOPING und am Freitag habe ich noch eine ganz spezielle Überraschung für Dich :-)

Ein Gedanke zu “Warum Zeitmanagement nicht funktioniert und wie Du wirklich Zeit sparst…

  1. Stress, Hektik und uberlange Aufgabenlisten sind kein Zeichen von Wichtigkeit, sondern von Uberforderung. Gehen Sie also nicht zur Tagesordnung uber, sondern beginnen Sie genau jetzt, etwas an Ihrem Zeitmanagement zu andern selbst wenn es nur ein klitzekleiner Schritt ist.

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